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Leitbild

Unser Leitbild

Wie, warum und wonach wir handeln

Wir freuen uns, Ihnen das Leitbild unseres Caritas-Vereins Altenoythe vorzustellen. Von zentraler Bedeutung bei der Erarbeitung waren die Fragestellungen darum, wie wir unseren Auftrag verstehen und erbringen. Hierbei ging es insbesondere um die Haltung und das Selbstverständnis hierüber. Dabei war es uns wichtig, gerade auch dem Menschen mit all seinen
Verschieden- und Besonderheiten viel Raum zu geben, ist er doch in zweierlei Hinsicht die zentrale Größe in unserem Verein: Zum einen als Auftragsbegründer mit dem Ziel bestmöglicher Teilhabe und zum anderen als Mitarbeiter*in, Dienstleister und Ressource, genau dieses zu garantieren.

Seit über 50 Jahren gilt dabei die Devise „Einfach Mensch sein“ – und um das auch in Zukunft sicherstellen zu können, haben wir uns intensiv damit auseinandergesetzt, wie es uns gelingt,
Bewährtes mit Innovation zu verknüpfen, um so neue Wege zu erschließen.
In einem breit angelegten Prozess unter Einbindung von Klientel, Angehörigenvertretungen,
Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden, den Führungskräften, dem Verwaltungsrat und der Mitgliederversammlung ist die Auseinandersetzung mit dem Leitbild erfolgt, das wir Ihnen nun im Folgenden präsentieren.

Dieser Text ist unser Leitbild.
In dem Leitbild steht:
• was uns wichtig ist
• was unsere Ziele sind
• wie wir arbeiten

Wir möchten unsere Arbeit gut machen.
Das Leitbild hilft uns dabei.
Das Leitbild zeigt auch anderen:
So arbeiten wir.
Wir halten uns an unser Leitbild.

Mensch

Einfach Mensch sein. Seit über 50 Jahren.

Unser Leitgedanke ist:
Einfach Mensch sein
Das heißt: Sei du selbst.
Jeder Mensch ist besonders.
Das ist okay.

Beispiele aus der Praxis

Jeder kann sein, wie er/sie ist.
Selbständige Entscheidungen treffen: Gesundheitliche Vorsorgeplanung für die letzte Lebensphase
Unsere Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen: Verreisen mit dem FED oder der Wohngruppe.
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Auftrag

Unseren Auftrag leiten wir aus dem Recht jedes Menschen auf individuelle Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe ab, mit dem Ziel einer möglichst eigenständigen und selbst bestimmten Lebensgestaltung innerhalb seines Sozialraums.

Jeder Mensch hat das Recht auf:

• persönliche Entwicklung
• gesellschaftliche Teilhabe
Jeder soll ein möglichst eigenständiges und selbst bestimmtes Leben führen. Das ist unser Auftrag. Das wollen wir erreichen.

Beispiele aus der Praxis

Jeder kann nach seinen Wünschen und Vorstellungen arbeiten und wohnen und sich weiterentwickeln: Durch die Persönliche Zukunftsplanung oder beispielsweise die Nutzung der Teilhabekiste unterstützen wir Menschen bei der Suche und Formulierung ihrer Wünsche und Ziele
Gesellschaftliche Teilhabe: Beim „Perspektivwechsel“ der Koordinationsstelle Ehrenamt engagieren sich Menschen mit Beeinträchtigungen ehrenamtlich in Vereinen, Gemeinden etc.
Förderung der individuellen Entwicklung: Die Berufliche Bildung bietet die von der Landwirtschaftskammer bzw. der Handwerkskammer akkreditierten Qualifizierungen zur Hilfskraft im Gartenbau, zur Hilfskraft in der Hauswirtschaft und zum Handwerksgehilfen in den Bereichen Holz und Metall.
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Werte

Nach unserem christlichen Glauben ist der Mensch Mensch, dessen Würde und Leben geachtet wird mit seiner Persönlichkeit,  Einzigartigkeit und Unvollkommenheit.

Der christliche Glaube ist uns wichtig.

Das bedeutet:
Wir schätzen jeden Menschen.
Jeder Mensch ist wertvoll.

Beispiele aus der Praxis

Jeder ist gewollt, keiner ist ausgeschlossen: Das Projekt „Gelingende Kommunikation“ ermöglicht Menschen mit kommunikativen Einschränkungen eine hinreichende Verständigung, Orientierung und Informationsmöglichkeit innerhalb ihres Sozialraums.
Christliche Grundhaltung (Seelsorgerische Angebote wie Gesprächskreise, Trauerbegleitung, Pflege von Ritualen): Angebote wie „El Camino“ oder die Inklusiv-Gottesdienste bieten den Teilnehmern unter anderem Gemeinschaft, Besinnung und Gestaltungsmöglichkeiten.
Respektvoller Umgang und Partizipation auf allen Ebenen: Jährliches Treffen zwischen Vorstand und Werkstatträten, Bewohnervertretung und Schülervertretung.
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Netzwerk

Wir nehmen unsere politische und soziale Verantwortung in der Gesellschaft wahr, indem wir unsere Kompetenzen mit denen Anderer in Verbindung bringen, voneinander lernen und ein vertrauensvoller und verlässlicher Partner sind.

Wir übernehmen Verantwortung für Menschen mit Beeinträchtigung.
Wir wissen viel über diese Arbeit. Wir geben dieses Wissen an andere weiter. Wir lernen aber auch von anderen. Andere Menschen können uns vertrauen.
Sie können sich auf uns verlassen.

Beispiele aus der Praxis

Inklusive Projekte (Chor, Orchester, Inklusionslauf, Tag der Begegnung, Kunstprojekt etc.): „Tag der Begegnung“ in der Stadt Friesoythe 2016.
Kooperation mit anderen Vereinen und Trägern, mit Schulen, Fach- und Hochschulen: Treffen mit Vertreter*innen der BBS Friesoythe zum aktuellen Stand der Ausbildung zum/r Heilerziehungspfleger/in.
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Nachhaltigkeit

Durch einen wirtschaftlichen und wirksamen Ressourceneinsatz schaffen wir ein tragfähiges Fundament für unser zielgerichtetes Handeln.

Nachhaltig arbeiten bedeutet:

Wir gehen sorgfältig mit unserem Geld um.
Wir gehen auch sorgfältig mit Sachen um.
Zum Beispiel:
• mit Häusern • mit Maschinen
Dann können wir vielen Menschen gut und
lange helfen.

Beispiele aus der Praxis

Achtsamer Umgang mit uns und unserer Umwelt: Wir nehmen regelmäßig energetische Anpassungen an unseren Gebäuden vor, wie z.B. den Austausch der Beleuchtungsanlage in der „KITA für ALLE – Birkenweg“.
Ressource Mensch (Guter Umgang miteinander, Arbeitssicherheit, Mitarbeiterführungsgespräche…): Wir unterstützen die Teilnahme an der Weiterbildung „Marte Meo“, die mit Hilfe einer Videoaufzeichnung Alltagsmomente beleuchtet und damit die eigenen kommunikativen Stärken sichtbar macht sowie direkt umsetzbare Handlungsempfehlungen und Problemlösungsmöglichkeiten in der Kommunikation bietet.
Nachhaltiger/sorgsamer Umgang mit dem Eigentum des Vereins: Regelmäßige Instandhaltung und Modernisierung zum Werterhalt.
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Innovation

In einem dynamischen Umfeld sehen wir die Chance durch aktives Handeln, unsere Zukunft selbst zu gestalten und neue Wege zu gehen.

Wir denken auch an die kommende Zeit.
Vieles verändert sich.
Darum gehen wir auch neue Wege.

Beispiele aus der Praxis

Jeder kann Ideen einbringen (Mitarbeitende, Werkstattrat, Bewohnervertretung, Schülervertretung…): Die Schülerfirma „Flinke Hände“ der Sophie-Scholl-Schule produziert und verkauft nach eigenen Idee handgefertigte Produkte.
Gleichklang zwischen „Gutem Bewahren“ und „Offen sein für Neues“: Die heilpädagogischen Kindergärten und Sprachheilkindergärten wurden vom Caritas-Verein durch das Konzept der „KITA für ALLE“ ersetzt. Dieses bietet allen Kindern, egal ob mit oder ohne speziellem Förderbedarf, im Alter von 0 Jahren bis zur Einschulung eine wohnortnahe Förderung, Erziehung, Bildung und soziale Entwicklung unter einem Dach.
Bedarfsgerechte Entwicklung neuer Einrichtungen, Teams und Angebote: Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit dem neuen Fachdienst für betriebliche Inklusion „Jobwärts“.
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Zusammenhalt

Dies alles ist nur möglich dank der über 800 Mitarbeitenden
und 300 ehrenamtlichen Helfer*innen, die sich
tagtäglich für den Caritas-Verein, seinen Auftrag und die
Menschen mit Beeinträchtigung gemeinsam stark machen.

Wir haben über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir haben über 300 freiwillige Helferinnen und Helfer.
Alle arbeiten täglich zusammen.
Gemeinsam machen wir uns für Menschen mit Beeinträchtigungen stark.

Claim des Caritas Verein

Standorte

Caritas-Verein Altenoythe e.V.

Kellerdamm 7
26169 Altenoythe-Friesoythe
0 44 91 / 92 51 0
0 44 91 / 92 51 25
info@caritas-altenoythe.de

Weiterführende Links

Einrichtungsfinder

Eine Auflistung unserer Einrichtungen.