Inklusive Performancepräsentation „Ich dachte wir malen“

Am 16. März 2016 fand die inklusive Performancepräsentation „Ich dachte wir malen“ von Studenten der ‚Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg‘ und beschäftigten Menschen mit Beeinträchtigung des Caritas-Vereins Altenoythe e.V. in der Kunsthalle im Kulturbahnhof Cloppenburg statt.

Viele Zuschauer hatten sich in der Kunsthalle eingefunden, um sich die Ergebnisse des inklusiven Kunstprojektes anzuschauen. Die Teilnehmer des Projekts präsentierten sich als lebende Kunstwerke in unterschiedlichster Form und boten den Besuchern eine Vielzahl von neuen Eindrücken.

Das Performanceprojekt wurde geleitet von Hans-Joachim Reich (Theaterdozent an der Hochschule) und Sara Schwienbacher (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Inklusion und künstlerische Praxis“). Seit Oktober 2015 trafen sich Menschen mit Beeinträchtigungen der Caritas-Werkstatt Cloppenburg, der Sozialen Arbeitsstätte Altenoythe und der Werkstatt CALO für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, deren Betreuer/-innen und Studierende des Studiengangs Theater im Sozialen-Theaterpädagogik einmal wöchentlich in der Hochschule Ottersberg, um miteinander künstlerisch zu experimentieren.

Ziel des inklusiven Kunstprojekts war die Erkundung neuer Formen der Begegnung, Erfahrung und des Austauschs von Menschen mit und ohne Behinderung. Der Titel „Ich dachte wir malen“ des Projekts basiert auf die Reaktion einer Teilnehmerin, die nicht damit gerechnet hatte, dass Spaghetti getürmt, Papier zerrissen und Blumen gespuckt werden.