Aktueller Stand: Aufbau der Vernetzungsstelle „Behindertenhilfe“ für die CiN

Seit über zwei Jahren übernimmt Stefan Sukop, Vorstand des Caritas-Vereins Altenoythe e.V., die Aufgabe des Aufbaus einer Vernetzungsstelle „Behindertenhilfe“ für die „Caritas in Niedersachsen“ (CiN), die von der GlücksSpirale gefördert wird.

Durch das Bundesteilhabegesetz, welches am 01.01.2017 in Kraft getreten ist, ergeben sich wesentliche Änderungen für die Behindertenhilfe, die seitdem sukzessiv umgesetzt werden müssen. Das Gesetz sieht grundlegende Änderungen für die Versorgung der Menschen mit Beeinträchtigungen vor. Ziel ist es, in mehreren Stufen eine personenzentrierte Leistungserbringung zu organisieren, die den Leistungsberechtigten eine bestmögliche gesellschaftliche Teilhabe in allen Lebensbereichen ermöglicht. Für die Leistungsberechtigten, die Leistungserbringer und die Leistungs- bzw. Kostenträger bedeutet dies gleichermaßen ein Paradigmenwechsel, der gestaltet werden muss. Dazu baut die „Caritas in Niedersachsen“, eine Arbeitsgemeinschaft der Diözesancaritasverbände im Bistum Hildesheim und Osnabrück sowie des Landes-Caritasverbands für Oldenburg, seit dem 01.07.2017 die Vernetzungsstelle „Behindertenhilfe“, die den Prozess der praktischen Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen kontinuierlich und verlässlich, auch für die Menschen mit Behinderungen, begleiten und unterstützen soll, auf. Diese Aufgabe übernimmt seitdem Stefan Sukop.

Innerhalb der ersten zwei Jahre wurde in den verschiedenen sich konstituierten Arbeitsgruppen, in denen Herr Sukop mitwirkt und diese teilweise leitet, zahlreiche Arbeitsergebnisse zur Vorbereitung der zur Verhandlung anstehenden Landesregelungen inklusive eines Landesrahmenvertrages und Muster-Leistungsvereinbarungen erzielt. Diese Arbeit wird nun weiter fortgesetzt. So wird es beispielsweise im Verlauf des zweiten Halbjahres 2019 in dem „AK Umsetzung BTHG“ darum gehen, Arbeitshilfen für Leistungsberechtigte, Angehörige und Leistungserbringer zu entwickeln, um die Konsequenzen der Trennung der Leistung in „Existenzsichernde Leistung“ und „Fachleistung“ gut vorzubereiten und zu begleiten, damit es zu keinen Versorgungsabbrüchen für die Leistungsberechtigten kommt.

Der Aufbau dieser Vernetzungsstelle „Behindertenhilfe“ wird von der Glücksspirale gefördert.

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